• Staatl. anerkannte Weiterbildungsstätte
  • AZAV-zertifiziert · Bildungsgutscheine

Palliativpflege für Palliativeinrichtungen

Kurzinformation    

  • 160 Stunden
  • 40 Stunden Hospitation für Personen ohne Palliative Care-Erfahrung (kann vermittelt werden)
  • berufsbegleitend: Blöcke mit 3-5 Tagen pro Monat
  • 05.02.2018 - 06.07.2018 in Heidelberg, 1248 € inkl. Lernmittel und MwSt.
    09.07.2018 - 21.12.2018 in Heidelberg, 1248 € inkl. Lernmittel und MwSt.
    05.11.2018 - 15.03.2019 in Karlsruhe, 1275 € inkl. Lernmittel und MwSt.
  • kostenlose Parkmöglichkeit bei Also-Akademie/in Umgebung
  • förderfähig durch WeGebAU-Programm
  • Ergänzungsmodul Führung für Leitungen und Mitarbeiter ambulanter Hospizeinrichtungen:
    25. - 29.06.18, 80 Stunden inkl. 40 Fernstudienanteil, 620 €
  • Koordinatorenmodul für Leitungen und Mitarbeiter ambulanter Hospizeinrichtungen:
    20. - 24.11.17 oder 26.-30.11.18, 40 Stunden, 448 €
  • Ergänzungsmodul pflegerische/r Schmerzexperte/in:
    25. - 29.09.17 oder 29.1.-2.2.18 oder 24.-28.9.18, 40 Stunden, 460 Euro (ab 2018 465 €)
  • Die Ergänzungsmodule sind unabhänging vom Kompaktkurs Palliativpflege belegbar.
  • Teilnehmerzahl jeweils 12-20 Personen
  • alle Kurse anerkannt für Bildungsurlaub nach dem Bildungszeitgesetz BaWü

Downloads

Kurse 2017/2018
Kurse 2018
Schmerzexperte/in 2017/2018

»Zielsetzung der Weiterbildung

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglichst zu sichern. Hierin liegt das Tätigkeitsfeld von Hospizen. Eine professionelle Palliativpflege ist aber auch eine Aufgabe von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzeptes.

Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

»Das Konzept

Diese Fortbildung ist nach der Rahmenvereinbarung nach § 39a SGB V konzipiert sowie den "gemeinsamen Empfehlungen nach § 132d Abs. 2 SGB V zur SAPV-Richtlinie nach § 37b SGB V. Sie wird berufsbegleitend in Wochenblöcken durchgeführt und umfasst 160 Stunden. Im Anschluss werden verschiedenen Ergänzungsmodule angeboten. Sie qualifizieren zur Leitung ambulanter Hospizeinrichtung bzw. zum/zur pflegerischen Schmerzexperten/in.

»Inhalte Kompaktkurs

Kommunikation

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Kommunikation mit Sterbenden
  • Familie, sozialer Hintergrund, Angehörigenarbeit
  • Teamarbeit

Pflegeintervention

  • Basale Stimulation
  • Aromatherapie
  • Wickel und Auflagen
  • Umgang mit komatös Betroffenen
  • Umgang mit psychisch Veränderten
  • Pflege in der Finalphase

Schmerztherapie

  • Schmerztherapie
  • Symptomkontrolle

Recht

  • aktive und passive Sterbehilfe
  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung
  • Erbrecht

Psychosoziale Aspekte

  • Bedürfnisse von Betroffenen
  • Biographie und Lebensbilanz
  • Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
  • Bewältigungsstrategien und Selbstpflege

Ergänzende Themen

  • Ethik und Spiritualität
  • Finanzierung von Hospizeinrichtungen
  • Sexualität
  • Vernetzung mit anderen Diensten
  • Arbeit mit Ehrenamtlichen

»Inhalte der Ergänzungsmodule

Koordination für Leitung ambulanter Hospizeinrichtungen (40 Stunden)

  • Vernetzung und interdisziplinäre Kooperation
  • Zusammenarbeit und Begleitung von Ehrenamtlichen
  • Finanzierung, Fundraising und Sponsoring
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Projektmanagement

Führungskompetenz (40 Std. Fernstudieneinheiten und 40 Std. Präsenzphasen)

  • Führungskompetenz
  • Grundlagen der Kommunikation und Führung von MitarbeiterInnengesprächen
  • Mitarbeitergespräche
  • Konfliktmanagement
  • Arbeitsrecht für Mitarbeiter und Ehrenamtliche

Pflegerische/r Schmerzexperte/in  (40 Stunden)

  • Expertenstandard chronische Schmerzen
  • individuelle, multiprofessionelle Betreuungspläne
  • Entwicklung von Schulungs- und Betreuungskonzepten
  • alternative Methoden der Schmerztherapie
  • pflegerisches Schmerzkonsil
  • Assessmentinstrumente
  • Beratung von Patienten und Angehörigen

»Abschluss und Zertifikat

Nach Abschluss der Fortbildung erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte und den Stundenumfang enthält. Voraussetzung dafür ist

  • die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15% Fehlzeit)
  • der Nachweis des Praktikums

»Zugangsvoraussetzungen   

  • Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in oder Krankenschwester oder
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Kinderkrankenschwester/pfleger oder Heilerziehungspfleger/in oder 
  • Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/in oder
  • andere Fachkräfte in psychosozialen Arbeitsfeldern
  • Beim Ergänzungsmodul pflegerische/r Schmerzexperte/in ist eine Pflegeausbildung erforderlich.

Bei einer anderen Qualifikation bitten wir um Rückfrage und Abstimmung mit uns.

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