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Kompaktkurs Palliativpflege (Palliative Care) für Palliativeinrichtungen (Hospize, SAPV-Teams, Krankenhäuser)

Prospekt

Kurzinformation    

  • 160 Stunden
  • 4 einwöchige Blöcke
  • Zeitraum: 19.11.2012 - 15.03.2013

     Nächste Weiterbildung 2013
     Zeitraum: 08.04.2013 - 11.10.2013 

  • Preis: 1.166,40 Euro inkl. Lernmittel
  • Unterrichtszeit 9.00 -16.30 Uhr
  • Ergänzungsmodul Führung für Leitungen von Hospizeinrichtungen:
    22.04. - 26.04.2013, 80 Stunden inkl. 39 Fernstudienanteil, 580 Euro
  • Ergänzungsmodul Koordination für Leitungen amb. Hospizeinrichtungen:
    23.07. - 27.07.2012, 40 Stunden, 420 Euro
  • Die Ergänzungsmodule sind unabhänging vom Kompaktkurs Palliativpflege belegbar.
  • zzgl. eine Woche Praktikum für Personen ohne Palliative Care-Erfahrung (kann vermittelt werden)

Zielsetzung der Weiterbildung

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen. Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglichst zu sichern. Hierin liegt das Tätigkeitsfeld von Hospizen. Eine professionelle Palliativpflege ist aber auch eine Aufgabe von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichteten Pflege- und Betreuungskonzeptes.

Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.

Das Konzept

Diese Fortbildung ist nach der Rahmenvereinbarung nach § 39a SGB V konzipiert sowie den "gemeinsamen Empfehlungen nach § 132d Abs. 2 SGB V zur SAPV-Richtlinie nach § 37b SGB V. Sie wird berufsbegleitend in Wochenblöcken durchgeführt und umfasst 160 Stunden.

Inhalte der Weiterbildung

Kommunikation

Grundlagen der Kommunikation

Kommunikation mit Sterbenden

Familie und sozialer Hintergrund, Angehörigenarbeit

Teamarbeit
Schmerztherapie

Grundlagen der Palliativmedizin und Palliativpflege

WHO-Stufenschema

Schmerzanamnese- und diagnose

Pharmakologie und medikamentöse Therapie

Applikationswege

Symptomkontrolle (gastrointestinale, pulmonale, neuropsychiatrische und psychische Symptome, Ernährung und Flüssigkeitszufuhr)
Psychosoziale Aspekte 

Bedürfnisse von Betroffenen

Biographie und Lebensbilanz

Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Bewältigungsstrategien und Selbstpflege

Musiktherapie  
Pflegeintervention

Basale Stimulation

Aromatherapie

Wickel und Auflagen

Umgang mit komatös Betroffenen

Umgang mit psychisch Veränderten

Pflege in der Finalphase
Recht

Aktive und passive Sterbehilfe

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung,

Betreuungsverfügung

Erbrecht
Ergänzende Themen

Ethik und Spiritualität

Der Hospizgedanke

Sexualität

Vernetzung mit anderen Diensten

Arbeit mit „Ehrenamtlichen“

Inhalte der Ergänzungsmodule

Koordination für Leitung ambulanter Hospizeinrichtungen (40 Stunden)

Vernetzung und interdisziplinäre Kooperation

Zusammenarbeit und Begleitung von Ehrenamtlichen

Finanzierung, Fundraising und Sponsoring

Selbst- und Zeitmanagement

Projektmanagement
 Führungskompetenz (80 Stunden)

39 Std. Fernstudieneinheiten und 41 Std. Präsenzphasen zu folgenden Themen:

Managementaufgaben

Führungskompetenz

Grundlagen der Kommunikation und Führung von MitarbeiterInnengesprächen

Teamentwicklung

Konfliktmanagement

Abschluss und Zertifikat

Nach Abschluss der Fortbildung erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte und den Stundenumfang enthält. Voraussetzung dafür ist

  • die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15% Fehlzeit)
  • der Nachweis des Praktikums 

Zugangsvoraussetzungen

  • Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in oder Krankenschwester oder
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Kinderkrankenschwester/pfleger oder Heilerziehungspfleger/in oder 
  • Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/in oder
  • andere Fachkräfte in psychosozialen Arbeitsfeldern

Bei einer anderen Qualifikation bitten wir um Rückfrage und Abstimmung mit uns.

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