• Staatl. anerkannte Weiterbildungsstätte
  • AZAV-zertifiziert · Bildungsgutscheine

Praxisanleitung

Kurzinformation    

  • 200 Stunden
  • Der Entwurf der Ausbildung- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz sieht die Einführung von 300 Stunden vor. Bei Bedarf wird eine 100-stündige Ergänzung angeboten.
  • berufsbegleitend: Blöcke mit 3-5 Tagen pro Monat
  • Zeitraum: 08.10.18 - 04.04.19
  • 1.499 € inkl. Lernmittel
  • kostenlose Parkmöglichkeit bei Akademie/in Umgebung
  • förderfähig druch WeGebAU-Programm (Bildungsgutschein)
  • Teilnehmerzahl 12-20 Personen
  • Die ALSO-Akademie ist staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte.
  • anerkannt für Bildungsurlaub nach dem Bildungszeitgesetz BaWü

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Kurs 2017
Kurs 2018

»Zielsetzung der Weiterbildung

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter/innen mit pflegerischer Ausbildung und Berufserfahrung in der Pflege, die pädagogisch-praktische Aufgaben in den Institutionen übernehmen und an der Ausbildung neuer Pflegekräfte mitwirken möchten.

Die Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen und Auszubildenden sind zwei wesentliche Bausteine der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung. Zudem wird der Anleitung im neuen Altenpflegegesetz, im neuen Krankenpflegegesetz und im neuen Pflegeberufegesetz (ab 2020) eine wichtige Rolle in der Ausbildung zugewiesen.

Eine professionelle Anleitung und Einarbeitung

  • soll neue Mitarbeiter/innen in das Pflegeteam integrieren
  • soll auch bei „älteren" Mitarbeitern/innen Lernimpulse geben
  • unterstützt die Teamentwicklung
  • fördert die Arbeitszufriedenheit
  • unterstützt die Auszubildenden bei der Entwicklung Ihrer Berufsidentität.
  • ist Basis für die Identifikation mit der pflegerischen Konzeption der Einrichtung
  • ist ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung der Pflegequalität

Mit dieser Weiterbildung verbinden wir folgende Zielsetzungen:

Die TeilnehmerInnen sollen

  • die Einarbeitungphase so strukturieren und gestalten lernen, dass sie eine solide Basis für eine lang angelegte Berufstätigkeit des neuen Mitarbeiters/der neuen Mitarbeiterin in der Einrichtung ist.
  • Anleitesituationen in ihrer Gesamtheit wahrnehmen und als zielorientierte, geplante und auswertbare Handlung gestalten lernen.
  • die Anleitung - unter Berücksichtigung der jeweiligen hausspezifischen Besonderheiten - in Trainingseinheiten einüben.
  • ein Konzept für die Anleitung in ihrem Arbeitsfeld entwickeln. Dabei sollen die TeilnehmerInnen die institutionellen, rechtlichen und pflegefachspezifischen Bereiche mit ihren jeweiligen Bedingungen beachten.
  • sich als wichtige Koooerationspartner/innen der Fachschulen verstehen, um theoretische und praktische Ausbildungsteile so zu verzahnen, dass eine systematische Ausbildung gewährleistet ist.

Manchmal werden die Begriffe Mentor/in und Praxisanleiter/in synonym benutzt. Früher wurden als Praxisanleiter/innen auch die praktischen Lehrer in Fachschulen bezeichnet. Nach den neuen Ausbildungsgesetzen (Altenpflegegesetz, Krankenpflegegesetz) sind mit Praxisanleitung ausbildende Berufspraktiker in Pflegeeinrichtungen gemeint.

»Das Konzept

Diese Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 200 Stunden. Der derzeitige Entwurf der Ausbildung- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetzes sieht die Einführung von 300 Stunden vor. Bei Bedarf wird daher eine 100-stündige Ergänzung angeboten.

»Inhalte 

Allgemeine Grundlagen

  • Einflussgrüßen auf die Ausbildung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung
  • Beteiligte und Mitwirkende an der Ausbildung
  • Anforderungen an Personen, die in der Praxis anleiten

Planung der Ausbildung

  • Organisation der Ausbildung
  • Abstimmung mit der Schule
  • Ausbildungsplan
  • Beurteilungssystem

Mitwirkung bei der Einführung von Auszubildenden

  • Planung der Ausbildung
  • Planung des Ablaufes der Probezeit

Ausbildung am Arbeitsplatz

  • Auswählen der Arbeitsplätze und Aufbereitung der Aufgabenstellung
  • Vorbereiten der Arbeitsorganisation
  • Praktische Anleitung
  • Förderung aktiven Lernens
  • Förderung von Handlungskompetenz
  • Lernerfolgskontrollen
  • Beurteilungsgespräche
  • Förderung des Lernprozesses

Grundlagen der Erwachsenenbildung

  • Anleiten zu Lern- und Arbeitstechniken
  • Sichern von Lernerfolgen
  • Umgang mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten
  • Berücksichtigung kultureller Unterschiede bei der Ausbildung
  • Kooperation mit anderen Einrichtungen

Ausbildung in der Gruppe

  • Kurzvorträge
  • Lehrgespräche
  • Moderation
  • Auswahl und Einsatz von Medien
  • Lernen in Gruppen
  • Ausbildung in Teams
  • Abschluss der Ausbildung

Vorbereitung auf die Prüfung

  • Erstellen von Zeugnissen
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

»Rechtliche Grundlagen

  • verschiedene Regelungen der Bundesländer (u.a. Landespflegegesetz Baden-Württemberg)
  • § 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Berufe in der Krankenpflege

»Abschluss und Zertifikat

Die Leistungsnachweise beziehen sich in Inhalt und Form auf Situationen aus dem Arbeitsalltag. Zielsetzung ist die Erweiterung von persönlichen Kompetenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte, den Stundenumfang und die Leistungsnachweise enthält. Voraussetzungen dafür sind

  • die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15 % Fehlzeit)
  • die Anfertigung der Leistungsnachweise

»Zugangsvoraussetzungen

  • Mitarbeiter/innen mit Pflegeausbildung

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