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Praxisanleitung
Kurzinformation: Kurs in Heidelberg
- berufsbegleitend, 200 Stunden
- 6 Kursblöcke
- 3-5 zusammenhängende Seminartage pro Monat
- Dauer: 08. Oktober 2012 - 12. April 2013
- Preis: 1.385 € (1.220 € mit Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit)
- Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt!
Bei erfolgreichem Abschluss der Fachweiterbildung Praxisanleitung werden 60 Theoriestunden auf die Weiterbildungen zur Leitung einer Station oder Pflegeeinheit oder Pflegemanagement/Leitung des Pflegedienstes angerechnet.
Kurzinformation: Kurs in Berlin
In Berlin bieten wir keinen eigenen Kurs an, empfehlen aber den Kurs der Vitanas-Akademie Berlin.
Zielsetzung der Weiterbildung
Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter/innen mit pflegerischer Ausbildung und Berufserfahrung in der Pflege, die pädagogisch-praktische Aufgaben in den Institutionen übernehmen und an der Ausbildung neuer Pflegekräfte mitwirken möchten.
Die Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen und Auszubildenden sind zwei wesentliche Bausteine der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung. Zudem wird der Anleitung im neuen Altenpflegegesetz in § 4 Absatz 3 und im neuen Krankenpflegegesetz in § 4 Absatz 5 mit identischer Wortwahl eine wichtige Rolle in der Ausbildung zugewiesen.
Eine professionelle Anleitung und Einarbeitung
- soll neue Mitarbeiter/innen in das Pflegeteam integrieren
- soll auch bei „älteren" Mitarbeitern/innen Lernimpulse geben
- unterstützt die Teamentwicklung
- fördert die Arbeitszufriedenheit
- unterstützt die Auszubildenden bei der Entwicklung Ihrer Berufsidentität.
- ist Basis für die Identifikation mit der pflegerischen Konzeption der Einrichtung
- ist ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung der Pflegequalität
Mit dieser Weiterbildung verbinden wir folgende Zielsetzungen:
Die TeilnehmerInnen sollen
- die Einarbeitungphase so strukturieren und gestalten lernen, dass sie eine solide Basis für eine lang angelegte Berufstätigkeit des neuen Mitarbeiters/der neuen Mitarbeiterin in der Einrichtung ist.
- Anleitesituationen in ihrer Gesamtheit wahrnehmen und als zielorientierte, geplante und auswertbare Handlung gestalten lernen.
- die Anleitung - unter Berücksichtigung der jeweiligen hausspezifischen Besonderheiten - in Trainingseinheiten einüben.
- ein Konzept für die Anleitung in ihrem Arbeitsfeld entwickeln. Dabei sollen die TeilnehmerInnen die institutionellen, rechtlichen und pflegefachspezifischen Bereiche mit ihren jeweiligen Bedingungen beachten.
- sich als wichtige Koooerationspartner/innen der Fachschulen verstehen, um theoretische und praktische Ausbildungsteile so zu verzahnen, dass eine systematische Ausbildung gewährleistet ist.
Manchmal werden die Begriffe Mentor/in und Praxisanleiter/in synonym benutzt. Früher wurden als Praxisanleiter/innen auch die praktischen Lehrer in Fachschulen bezeichnet. Nach den neuen Ausbildungsgesetzen (Altenpflegegesetz, Krankenpflegegesetz) sind mit Praxisanleitung ausbildende Berufspraktiker in Pflegeeinrichtungen gemeint.
Das Konzept
Diese Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 200 Stunden.
Aufbaumöglichkeiten |
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| Anrechnung bei Weiterbildung Leitung einer Station oder Leitung des Pflegedienstes Bei erfolgreichem Abschluss des Grundmoduls werden 60 Theoriestunden auf die Weiterbildungen zur Leitung einer Station oder Pflegeeinheit oder Pflegemanagement/Leitung des Pflegedienstes angerechnet. |
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Praxisanleitung (200 Std.) |
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| Allgemeine Grundlagen Einflussgrößen auf die Ausbildung Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung Beteiligte und Mitwirkende an der Ausbildung Anforderungen an Personen, die in der Praxis anleiten |
Ausbildung am Arbeitsplatz Grundlagen der Erwachsenenbildung Auswählen der Arbeitsplätze und Aufbereitung der Aufgabenstellung Vorbereiten der Arbeitsorganisation Praktische Anleitung Förderung aktiven Lernens Förderung von Handlungskompetenz Lernerfolgskontrollen Beurteilungsgespräche |
Förderung des Lernprozesses Grundlagen der Erwachsenenbildung Anleiten zu Lern- und Arbeitstechniken Sichern von Lernerfolgen Umgang mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten Berücksichtigung kultureller Unterschiede bei der Ausbildung Kooperation mit anderen Einrichtungen |
| Planung der Ausbildung Ausbildungsrecht Organisation der Ausbildung Abstimmung mit der Schule Ausbildungsplan Beuteilungssystem |
Mitwirkung bei der Einführung von Auszubildenden Planung des Ablaufes der Probezeit Planung der Ausbildung Abschluss der Ausbildung Vorbereitung auf die Prüfung Erstellen von Zeugnissen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten |
Ausbildung in der Gruppe Lernangebote der Pflegestationen Kurzvorträge Lehrgespräche Moderation Auswahl und Einsatz von Medien Lernen in Gruppen Ausbildung in Teams |
Rechtliche Grundlagen
- verschiedene Regelungen der Bundesländer (u.a. Landespflegegesetz Baden-Württemberg)
- § 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Berufe in der Krankenpflege
Abschluss und Zertifikat
Die Leistungsnachweise beziehen sich in Inhalt und Form auf Situationen aus dem Arbeitsalltag. Zielsetzung ist die Erweiterung von persönlichen Kompetenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte, den Stundenumfang und die Leistungsnachweise enthält. Voraussetzungen dafür sind
- die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15 % Fehlzeit)
- die Anfertigung der Leistungsnachweise
Zugangsvoraussetzungen
- Mitarbeiter/innen mit Pflegeausbildung





