• Staatl. anerkannte Weiterbildungsstätte
  • AZAV-zertifiziert · Bildungsgutscheine

Praxisanleitung

Kurzinformation    

  • 300 Stunden
  • davon 42 Stunden mit modernem, interaktivem E-Learning
  • davon 18 Stunden kollegiale Hospitation
  • Verkürzung auf 200 Stunden bei vorhandener Weiterbildung als PDL, verantwortlicher Pflegefachkraft oder Stationsleitung
  • berufsbegleitend: Blöcke mit 3-5 Tagen pro Monat
  • Zeitraum: 02.03.2020 - 25.11.2020
  • 2.028 € inkl. Lernmittel (bei Verkürzung 1.428 €)
  • kostenlose Parkmöglichkeit bei Akademie/in Umgebung
  • förderfähig durch WeGebAU-Programm (Bildungsgutschein)
  • Teilnehmerzahl 12-20 Personen
  • Die ALSO-Akademie ist staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte.
  • anerkannt für Bildungsurlaub nach dem Bildungszeitgesetz BaWü

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Kurs 2019
Kurs 2020

»Zielsetzung der Weiterbildung

Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter/innen mit pflegerischer Ausbildung und Berufserfahrung in der Pflege, die pädagogisch-praktische Aufgaben in den Institutionen übernehmen und an der Ausbildung neuer Pflegekräfte mitwirken möchten.

Die Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen und Auszubildenden sind zwei wesentliche Bausteine der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung. Zudem wird der Anleitung im neuen Altenpflegegesetz, im neuen Krankenpflegegesetz und im neuen Pflegeberufegesetz (ab 2020) eine wichtige Rolle in der Ausbildung zugewiesen.

Eine professionelle Anleitung und Einarbeitung

  • soll neue Mitarbeiter/innen in das Pflegeteam integrieren
  • soll auch bei „älteren" Mitarbeitern/innen Lernimpulse geben
  • unterstützt die Teamentwicklung
  • fördert die Arbeitszufriedenheit
  • unterstützt die Auszubildenden bei der Entwicklung Ihrer Berufsidentität.
  • ist Basis für die Identifikation mit der pflegerischen Konzeption der Einrichtung
  • ist ein wesentliches Element für die Weiterentwicklung der Pflegequalität

Mit dieser Weiterbildung verbinden wir folgende Zielsetzungen:

Die TeilnehmerInnen sollen

  • die Einarbeitungphase so strukturieren und gestalten lernen, dass sie eine solide Basis für eine lang angelegte Berufstätigkeit des neuen Mitarbeiters/der neuen Mitarbeiterin in der Einrichtung ist.
  • Anleitesituationen in ihrer Gesamtheit wahrnehmen und als zielorientierte, geplante und auswertbare Handlung gestalten lernen.
  • die Anleitung - unter Berücksichtigung der jeweiligen hausspezifischen Besonderheiten - in Trainingseinheiten einüben.
  • ein Konzept für die Anleitung in ihrem Arbeitsfeld entwickeln. Dabei sollen die TeilnehmerInnen die institutionellen, rechtlichen und pflegefachspezifischen Bereiche mit ihren jeweiligen Bedingungen beachten.
  • sich als wichtige Koooerationspartner/innen der Fachschulen verstehen, um theoretische und praktische Ausbildungsteile so zu verzahnen, dass eine systematische Ausbildung gewährleistet ist.

Manchmal werden die Begriffe Mentor/in und Praxisanleiter/in synonym benutzt. Früher wurden als Praxisanleiter/innen auch die praktischen Lehrer in Fachschulen bezeichnet. Nach den neuen Ausbildungsgesetzen (Altenpflegegesetz, Krankenpflegegesetz) sind mit Praxisanleitung ausbildende Berufspraktiker in Pflegeeinrichtungen gemeint.

»Das Konzept

Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst 300 Stunden entsprechend der Regelungen der Bundesländer und der bundesweit anzuwendenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen. Hiervon werden aber nur 240 Stunden Seminarzeit benötigt. 42 Stunden werden in Selbststudienform (modernes E-Learning) und 18 Stunden sind als Kollegiale Hospitation absolviert.

240 Stunden Seminar
42 Stunden Selbststudium mit modernem, interaktivem E-Learning
18 Stunden Kollegiale Hospitation
300 Stunden Gesamtstunden

Auf Anfrage ist eine Verkürzung bei vorhandener Weiterbildung als PDL, verantwortlicher Pflegefachkraft oder Wohnbereichs- und Stationsleitung möglich.

»Inhalte der Weiterbildung

Lernen

  • Lernpsychologie, Lernstrategie und Lernformen
  • Lernmotivation, Lernbiografie
  • Lernmodelle, Lernhilfen und Lernberatung
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Förderung aktiven Lernens und von Handlungskompetenzen
  • Sicherung von Lernerfolgen
  • Präsentationsmethoden, moderne Lernmedien

Anleite- und Beratungsprozesse planen und gestalten

  • Aufgaben und Pflichten in der Ausbildung
  • Curriculare Konzepte (Lernfeld, Modul)
  • Einführung/Einarbeitung von Auszubildenden und neuen Mitarbeitern/innen
  • Pflege- und Anleiteverständnis
  • Gestaltung von Anleitesituationen
  • Umgang mit Konflikten

Kollegiale Hospitation

Grundlagen der Anleitung

  • Auswahl und Anwendung von Methoden der Anleitung
  • Prozess der Anleitung
  • Reflexion und Dokumentation der Anleitung

Beurteilen und Bewerten

  • Rechtliche Grundlagen zur Prüfung
  • Beurteilung, Kritik, Lob Wertschätzung und Anerkennung
  • Beobachtungsfehler
  • Feedback, aktives Zuhören
  • Leistungskontrollen
  • Vor-, Zwischen und Abschlussgespräche

Ergänzende Themen

  • Rechtliche Fragestellungen u.a. Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen
  • Patienten- und Angehörigenedukation
  • Betreuungsrecht
  • Mitarbeiterbildung
  • Beziehungsaufbau
  • Seelsorge
  • Aufbau kollegiales Netzwerk

Ein professionelles Rollenverständnis entwickeln

  • Rollenverständnis, Aufgaben einer Praxisanleitung
  • Organigramm, Institutionskompetenz, Stellenbeschreibung
  • Stellenwert v. Praxisanleitung
  • Menschenbild, Persönlichkeitstypen

Theoriegeleitet pflegen

  • Forschungsprozess und Evidence-Based Nursing, Pike-Schema,
  • Methoden wissenschaftlichen Arbeitens
  • Literaturrecherche

Qualitätsmanagement

  • Nationale Expertenstandards
  • Pflegeprozess
  • Haftungsrecht

Planung der Ausbildung

  • Organisation der Ausbildung
  • Abstimmung mit der Schule
  • Ausbildungsplan
  • Beurteilungssystem

Teile dieser Themen werden als Selbststudium in Form von interaktivem E-Learning durchgeführt

»Rechtliche Grundlagen

  • verschiedene Regelungen der Bundesländer (u.a. Landespflegegesetz Baden-Württemberg)
  • § 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Berufe in der Krankenpflege
  • Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum neuen Pflegeberufegesetz

»Abschluss und Zertifikat

Die Leistungsnachweise beziehen sich in Inhalt und Form auf Situationen aus dem Arbeitsalltag. Zielsetzung ist die Erweiterung von persönlichen Kompetenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte, den Stundenumfang und die Leistungsnachweise enthält. Voraussetzungen dafür sind

  • die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15 % Fehlzeit)
  • die Durchführung der kollegialen Hospitation
  • die Bearbeitung der Selbststudieneinheiten mit modernem E-Learning
  • die Anfertigung der Leistungsnachweise

»Zugangsvoraussetzungen

  • Mitarbeiter/innen mit Pflegeausbildung

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