• Staatl. anerkannte Weiterbildungsstätte
  • AZAV-zertifiziert · Bildungsgutscheine

Pflegeexperte/in für außerklinische Intensivpflege und Beatmung

Kurzinformation    

  • Qualifikation nach S2 Leitlinie
  • 170 Stunden, davon 40 Stunden Selbststudienanteil
  • berufsbegleitend, 3 einwöche Blöcke
  • 80 Stunden Praktikum/Hospitation
  • Die Weiterbildung findet blockweise wahlweise in Heidelberg oder Karlsruhe-Stupferich statt.
  • Zeitraum:
    08.05.2018 bis 20.07.2018 in Heidelberg, 1400,80 € inkl. Lernmittel und MwSt.
    25.06.2018 bis 26.10.2018 in Karlsruhe, 1400,80 € inkl. Lernmittel und MwSt.
  • Die Unterrichtszeit ist i.d.R. werktags 8.30 – 16.45 Uhr
  • kostenlose Parkmöglichkeit bei Akademie/in Umgebung
  • förderfähig durch WeGebAU-Programm
  • anerkannt für Bildungsurlaub nach dem Bildungszeitgesetz BaWü

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Kurse 2017
Kurse 2018
Praktikumsnachweis (bis Kursende nachzuweisen)
Praktikumsnachweis für Teilnehmende aus der Kinderintensivpflege

»Zielsetzung der Weiterbildung

In ambulanten Diensten und stationären Pflegeeinrichtungen steigt die Anzahl Schwer- und Schwerstpflegebedürftiger. Zudem gibt es immer mehr spezialisierte Pflegedienste für eine 24-Stunden-Betreuung. Hierfür ist die Grundausbildung oft nicht ausreichend. Zudem fehlt oft die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese Fachweiterbildung soll Mitarbeiter/innen gezielt für die außerklinische Schwerst- und Intensivpflege weiterqualifizieren. Die Weiterbildung ist auch für die Kinderkrankenintensivpflege geeignet.

Die Weiterbildung ist auch als Unterstützung für Pflegeeinrichtungen gedacht, die sich spezialisieren oder in der Intensivpflege und Heimbeatmung Schwerpunkte setzen möchten. Bei Verträgen mit Kassen für 24-Stunden-Pflege, werden i.d.R. eigene Vergütungen vereinbart. Im Gegenzug fordern Krankenkassen für die eingesetzten Mitarbeiter/innen häufig ergänzende Weiterbildungsnachweise. Auch hierfür ist dieser Kurs geeignet. Eine vertragliche Abstimmung des ambulanten Dienstes mit den Kassen ist aus unserer Sicht empfehlenswert.

»Das Konzept

Diese Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 170 Stunden plus 80 Stunden Praktikum. Der Unterricht umfasst 3 Kurswochen Seminarzeit. 40 Stunden werden zwischen den Seminarwochen in Selbststudienform absolviert.

Das Praktikum sollte im Bereich Intensivstation, Station für außerklinische Beatmung, einem Weaningzentrum, bei einem spezialisierten Intensivpflegedienst (24-Stunden-Pflege) oder einer Beatmungs-WG stattfinden. Wer in diesem Bereich bereits arbeitet, kann das Praktikum auch teilweise oder ganz in der eigenen Einrichtung absolvieren. Bei Bedarf wird die Vermittlung eines Praktikumsplatzes von uns unterstützt.

»Inhalte 

Beatmung und Heimbeatmung

  • Anatomie und Physiologie der Atmung
  • respiratorische und ventilatorische Insuffizienz
  • Sekretmanagement
  • Maschinelle Beatmung und Heimbeatmung inkl. Krankheitslehre
  • Tracheotomie/Pflege des tracheotomierten Patienten/Trachealkanülenmanagement
  • Notfallmanagement
  • Sekretmanagement, Blutgasanalyse, Sauerstofftherapie, Therapeutika bei Beatmung
  • Schluckstörungen, physio- und ergotherapeutische Aspekte
  • Weaning / Entwöhnung vom Respirator

Schmerztherapie

  • medikamentöse Schmerztherapie
  • Symptomkontrolle und Therapie

Injektionen, Infusionen, Port, ZVK

  • Injektionen, Infusionen
  • Infusionstherapie, Portanlage
  • zentraler Venenkatheter

Ernährung

  • Anatomie und Physiologie Gastro-Intestinal-Trakt
  • Enteraler Ernährung - PEG, PEJ

Neurologie

  • ZNS - Anatomie und Physiologie
  • Erkrankungen des ZNS
  • Apoplex

Urologie, Dialyse, Nephrologie

  • Nieren, Physiologie
  • Niereninsuffiziens
  • Nierenersatzverfahren / Dialyse
  • Urostoma

Gerätekunde

  • Medizinproduktegesetz
  • Beatmungsgeräte, Masken
  • Infusionspumpen
  • Spritzenpumpen
  • Ernährungspumpen
  • Schmerzpumpen

    Notfallsituationen / Praxistraining in Kleingruppen

    • Reanimation
    • manuelle Beatmung
    • Kreislaufkollaps
    • Atemnot
    • akute Blutungen

    Ergänzende Themen

    • ausgewählte straf- und haftungsrechtliche Probleme
    • Pflegeberatung und - überleitung an der Schnittstelle Krankenhaus/ambulante Pflege
    • Angehörigenarbeit
    • Hygiene

    Wahlfach als Selbststudieneinheit

    • Qualiätsmanagement oder
    • Gesprächsführung/Konfliktmanagement
    • Führung von Teams

    »Abschluss und Zertifikat

    Nach Abschluss der Fortbildung erhalten die Teilnehmer/innen ein ausführliches Zertifikat, das die Lehrgangsinhalte und den Stundenumfang enthält. Voraussetzung dafür ist

    • die regelmäßige und aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsabschnitten (maximal 15 % Fehlzeit)
    • Bearbeitung der Selbststudieneinheiten
    • Anfertigung des Leistungsnachweises    

    »Zugangsvoraussetzungen   

    • Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in, Krankenschwester, Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester/pfleger oder Heilerziehungspfleger/in
    • min. 1 Jahr Berufserfahrung
    • gute Deutschkenntnisse (Lese- und Sprachverständnis)

    Bei einer anderen Qualifikation bitten wir um Rückfrage und Abstimmung mit uns.

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    Fördermöglichkeiten

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